Gud daach, ick bin de kleene hollandse.
Ok. ok. ich gebs zu, mein holländisch ist nicht astrein. Ich hatte allerdings auch nicht sooo lange Zeit, das richtig zu lernen. Mein Frauchen Silla hat mich ja schon mit 9 Wochen aus dem Land des leckeren Käses weggeholt.
Auf der Heimfahrt habe ich den braven Buben gespielt. Ich habe geschlafen und zweimal mein Geschäftchen bei den Pausen auf dem Autobahnparkplatz gemacht. Die siebenstündige Fahrt verging für mich wie im Fluge.
Zuhause angekommen habe ich gleich mal die restlichen Familienmitglieder begrüsst. Ach wie habe ich mich gefreut neue Leute kennen zulernen. Angst hatte ich überhaupt nicht.
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Oben auf den Bildern seht Ihr mich an meinem 1. Tag in meinem neuen Zuhause.
Wie ihr seht, habe ich mich gleich wohl gefühlt in meinem neuen Heim. Fressen, schlafen, ausprobieren und beissen, das waren meine ersten Aktionen.
Na ja, mein linkes Ohr hängt noch etwas schlaff nach unten, aber was nicht ist kann ja noch werden :-))
Schaut Euch übrigens mal den Blumenstock hinter der blauen Hundebox an. Das ist eine Birkenfeige, hier noch als Busch zu sehen. Das ist eine unerfreuliche Geschichte, aus der mein Frauchen einiges gelernt hat:
Am ersten Morgen in meinem neuen zuhause war ich natürlich schön ausgeschlafen und voller Elan.
Die Birkenfeige hat mir gleich gut gefallen, sie wedelte so verlockend mit ihren Blättern vor meiner Nase rum. Ich lass mich da natürlich nicht zweimal einladen und schwups ein Überraschungsangriff von mir. Ich hänge mich an einen Ast und reisse eine Menge Blätter ab, die gleich von mir verschlungen werden, damit sie nicht weglaufen können. So ging das ein paar mal bis mein Frauchen das ganze Manöver bemerkt und mir den Zugang verstellt hat, da Ihr etwas an der Pflanze liegt.
Na ja, das muss sie halt noch lernen, dass ab jetzt ich die erste Geige spiele!!!
So weit so gut.
Bald war Zeit für einen Spaziergang, bei dem ich anfangs auch noch viel Spass hatte. Nach wenigen Minuten an der frischen Luft fange ich an mich am Boden zu wälzen und wie irr auf der Wiese umherzulaufen. Frauchen merkt, dass etwas mit mir nicht stimmt und packt mich ins Auto um mit mir heim zu fahren.
Im Auto fange ich an zu schreien und mich zu winden vor Schmerzen. Frauchen ruft zuhause sofort den Tierarzt an, der fast nichts verstehen konnte, weil ich so laut geschrieen habe. Auf jeden Fall sollen wir sofort in die Praxis kommen. Nach grosser Untersuchung und Röntgen stand fest, dass ich eine Vergiftung hatte, von den blöden Birkenfeigenblättern. Ich bekam eine Spritze zur Entkrampfung und etwas für den Kreislauf und nach ein paar Stunden ging es mir wieder gut soweit, bis auf einen Durchfall, der mehrere Tage anhielt.
Das war also mein zweiter Tag im neuen Heim. Kein besonders guter Start, aber ich bin ja hart im Nehmen und habe das schnell weggesteckt.
Der Blumenstock sieht jetzt etwas anders aus, Frauchen hat ihn zu einem Baum zurecht gestutzt, damit ich nicht mehr drankomme, weil sie mir nicht über den Weg traut. So was gemeines, ich würde das nie, nie wieder tun!!!
Bin ja schliesslich nicht blöd!!!!!
Schaut unten: Links noch der Busch. In der Box erhole ich mich vom Tierarztbesuch und meinen schrecklichen Schmerzen.
Rechts auf dem Bild ist der Busch plötzlich zum Baum geworden. Ach ja, hier seht ihr auch noch Britta, mein grosses Vorbild.
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Bald gehts weiter.....
...........und da bin ich wieder, mit einem grossen Satz nach vorne:

Ich bin jetzt schon 11 Monate alt und habe nur noch Flausen im Kopf. Mein Frauchen redet immer was von Jungbullenzeit. So ein Blödsinn, schliesslich bin ich ja ein super toller, genialer Frauenheld. Die Hundedamenwelt schwärmt nur noch so von mir!!!!
Rango beim Schutzdienst
Bei den Aufnahmen ist Rango 16 Monate alt:
Videoclips
Am Stellen und Verbellen arbeiten wir noch :-) ich weiss das dürfte dichter und drangvoller sein.
Wir sind erst mal froh, dass Rango überhaupt bellt, er war so unter Spannung dass ihm anfangs kein Pieps zu entlocken war, dafür bellt er jetzt schon ganz ordentlich.
Im Moment sind wir dabei, dass er dichter an den Helfer kommt, das war deshalb schwierig, weil Rango in der Erwartungshaltung die Angewohnheit hat ein paar Schritte rückwärts zu gehen auch in anderen Situationen.
Mit dem drangvolleren Verbellen lassen wir dem Hund noch Zeit zum Reifen, er ist ja noch sooo jung.
29.Mai 2005 Rango hat seine Begleithundeprüfung bestanden